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ATI und die Treiber
(Stand: Oktober 2008, WiP)
Wie bereits auf der Hardwarseite erwähnt teste ich gerade eine ATI-Karte. Während sich die Performance als ein gutes Preis-/Leistungspaket erwiesen hat, erwies sich der Treiber leider sowohl unter Linux, als auch unter Windows als ernüchternd. Hier mal die störendsten Eigenschaften, in ihrer Ersthaftigkeit ansteigend, um auch den gewünschten Eindruck zu hinterlassen :)
- Die Optionen für Antialiasing und Anisotrophes Filtering lassen sich zwar forcierend anschalten und festlegen, jedoch nicht forcierend ausschalten (Windows, fglrx). Das ist oft nicht störend, aber wenn ein Spiel mit hohen Qualitätseinstellungen Antialiasing zwingend verbindet, kann das jemanden, der hohe Auflösungen gegenüber Antialiasing bevorzugt dringend benötigte Leisung kosten. Auch beim benchmarking verlassen sich nicht Wenige lieber auf den Treiber.
- Textkonsolen nicht erreichbar (fglrx, Linux). Wenn man den Kernel normal startet und ein bootsplash benutzt kriegt man statt den ttys nur schwarze Bildschirme zu sehen. Lässt sich ändern indem die Bootsplashauflösung an die Konsolenauflösung angepasst wird.
- RadeonHD ist bisher leider noch nicht zu empfehlen (Linux). Das bedarf zwar noch einiger Evaluierung, aber obwohl der Chip auf der Karte als RV570 der bestunterstützte moderne Radeonchip ist, war die gefühlte Performance unbefriedigend. Zudem mangelt es an Optionen für das immer beliebter werdende Multimonitoring, wobei bei mir auch die Konfiguration über zwei X-screens fehlschlug.
- Probleme beim Herunterfahren und ausloggen (fglrx, Linux). Trotz eines zusätzlichen Tricks (was eine Empfehlung für den Treiber für DAUs schonmal ausschließt) lande ich beim Ausloggen oder Herunterfahren in einem schwarzen Bildschirm. Über ACPI-envents (Powerbutton, Ctrl-Alt-Del) kann ich ihn dann zwar dazu bringen weiterzumachen, aber dennoch höchst unpraktisch. Immerhin kann ich mit dem Trick den xserver neu starten, wenn ich noch im X-login bin (falls der Bildschirm falsch erkannt wurde etc.).
- Skalierung bei DFPs nicht abschaltbar (Linux (bisher erst fglrx getestet), Windows). Obwohl ich als Monitor einen CRT verwende bin ich durch meinen LCD-Fernseher dadurch betroffen, gerade weil es ein Fernseher ist. Der hat eine für HDready-Geräte übliche Auflösung von 1366x768 und die exakteste zuspielbare Auflösung ist 1360x768, die auch wirklich gut aussieht. Aber der Fernseher unterstützt auch die Zuspielung von FullHD in diversen Frequenzen. Daher muss der Fernseher wohl(?) im EDID (Daten die der Fenseher über sich an angeschlossene Geräte schickt) 1920x1080 als seine maximale Auflösung angeben. Nun konnte ich mit den nvidia-Treibern einfach die passende modeline verwenden. Das klappt mit den ATI-Treibern leider nicht, da die selbst wenn man (unter Windows mit Powerstrip) genaue Ansteuerdaten bereitstellt immer die native Auflösung bereitstellt. Im Windowstreiber lässt sich die Skalierung zwar einstellen, aber offensichtlich nicht ausstellen (analog zur Nichtausstellbarkeit von FSAA/AF), was dazu führt, dass ein ideales Bild nicht erreichbar ist.
- Keine Videoausgabe (RadeonHD, Linux). Da hab ich ganz schön geschaut, als kein einziger Videomodus von xine ging :o. Damit dann quasi desktopuntauglich.
Hier entsteht doch nicht etwa so etwas wie eine Website?
Dies ist ein Versuchsballon zu einer gegliederten Website. Bisher gibt es wie auf der alten "Webpräsenz" keinen eigentlichen Inhalt. Das ganze ist Handarbeit, aufgrund mangelnden zu erwartendem Inhalt wird hier wohl nie ein CMS zum Einsatz kommen.
Das Layout ist komplett CSS-basiert, und bis auf Verlinkung auf _blank ist alles XHTML strict. Mein normales Problem ist natürlich die Einfallslosigkeit beim Design, also ist alles schlicht und bildlos, quasi konstruktivistisch.